Aktuelle Wahlumfragen · Stand 26. September 2026

Sonntagsfrage: Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre

Die Sonntagsfrage ist die Standardfrage der Wahlforschung: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?“ Hier steht die Antwort im Mittel der 10 Institute, deren neueste Umfrage höchstens 45 Tage alt ist, darunter die neueste Umfrage jedes Instituts und die Sonntagsfrage für jeden Landtag.

Sonntagsfrage Bundestagswahl

Sonntagsfrage Bundestagswahl: Mittelwert aller Institute

Sonntagsfrage Bundestagswahl: Mittelwert aller Institute
Anteile in Prozent, je Institut die neueste Umfrage der letzten 45 Tage, Veränderung gegenüber dem Mittelwert davor in Punkten
  • AfD28,0 %+0,3
  • CDU/CSU20,2 %-1,4
  • Grüne14,9 %+0,8
  • SPD12,9 %+0,7
  • Linke11,4 %-0,1
  • FDP4,3 %-0,3
  • BSW3,4 %+0,4
  • Sonstige5,8 %-0,8

Gestrichelte Linie: Sperrklausel von 5 Prozent. Heller Bereich: statistische Fehlertoleranz einer einzelnen Umfrage. Veränderung gegenüber dem Mittelwert davor.

AfD liegt mit 28,0 % vorn, 7,8 Punkte vor CDU/CSU (20,2 %). Größte Bewegung in 45 Tagen: CDU/CSU −1,4 und Grüne +0,8. Um die 5-Prozent-Hürde: FDP 4,3 %.

Wahlergebnisse.io© 2026Quelle: dawum.de (ODbL), Mittelwert eigene Berechnung · Stand: 26.09.2026
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Je Institut

Die neueste Sonntagsfrage jedes Instituts

Eine Zeile je Institut, jeweils die zuletzt veröffentlichte Umfrage zur Bundestagswahl. Unterschiede zwischen den Instituten sind normal: Sie befragen unterschiedlich, gewichten unterschiedlich und werten Unentschlossene unterschiedlich.

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: neueste Umfrage je Institut
InstitutVeröffentlichtAfDCDU/CSUGrüneSPDLinkeFDPBSW
INSA26.09.2026291915141043
Verian (Emnid)25.09.2026282015141243
Forschungsgruppe Wahlen25.09.202628211413123–
Allensbach24.09.202628231413105–
Forsa22.09.2026272017121243
pollytix16.09.2026271914141255
YouGov15.09.2026291816131054
GMS14.09.2026302014111143
Infratest dimap03.09.202627211513124–
Ipsos02.09.2026272115121353
Min – Max27–3018–2314–1711–1410–133–53–5

Je Partei ist der niedrigste Wert der Tabelle orange und der höchste grün markiert; die letzte Zeile zeigt die Spanne.

Hauseffekte: Welches Institut misst wen höher?

Länder

Sonntagsfrage in den 16 Bundesländern

Stärkste Partei im Mittel der Institute je Landtag. Jede Zeile führt zur Seite mit allen Umfragen, Sitzverteilung und Koalitionen des Landes.

Sonntagsfrage je Landtag: stärkste Partei, Wert und Stand
LandStärkste ParteiStand
Baden-WürttembergGrüne 27,8 %10.04.2026
BayernCSU 38,0 %12.09.2026
BerlinLinke 21,4 %18.09.2026
BrandenburgAfD 35,5 %24.06.2026
BremenCDU 22,5 %19.08.2026
HamburgSPD 30,5 %20.06.2026
HessenCDU 31,0 %29.04.2026
Mecklenburg-VorpommernAfD 36,8 %17.09.2026
NiedersachsenSPD 26,0 %11.09.2026
Nordrhein-WestfalenCDU 30,5 %23.09.2026
Rheinland-PfalzCDU 28,0 %20.08.2026
SaarlandSPD 27,0 %03.12.2025
SachsenAfD 42,0 %21.05.2026
Sachsen-AnhaltAfD 42,0 %03.09.2026
Schleswig-HolsteinCDU 30,0 %14.07.2026
ThüringenAfD 40,0 %02.07.2026

Alle Parlamente mit allen Parteien in einer Tabelle

Einordnung

Was die Sonntagsfrage aussagt und was nicht

Die Institute befragen je Umfrage meist 1.000 bis 2.500 Wahlberechtigte, telefonisch, online oder gemischt. Die Rohantworten werden nach Alter, Geschlecht, Region, Bildung und dem Wahlverhalten bei der letzten Wahl gewichtet; Unentschlossene und Nichtwähler fallen heraus. Veröffentlicht wird der Anteil je Partei unter denen, die eine Partei nennen.

Die Sonntagsfrage misst die Stimmung am Befragungstag, sie ist keine Prognose. Wie sich daraus eine Erwartung für den Wahltag ableiten lässt, zeigt die Wahlprognose. Jede einzelne Umfrage hat eine Fehlertoleranz von etwa zwei bis drei Punkten je Partei; der Mittelwert mehrerer Institute glättet Ausreißer.

Welche Institute wen systematisch höher oder niedriger messen, steht unter Hauseffekte, die Treffsicherheit vor vergangenen Wahlen unter Institute im Vergleich. Die Begriffe erklärt das Wahllexikon.

Fragen

Häufige Fragen zur Sonntagsfrage

Wenn heute Bundestagswahl wäre, wer würde gewinnen?
Im Mittel der 10 Institute liegt AfD mit 28,0 % vorn, vor CDU/CSU mit 20,2 % (Stand 26.09.2026). Wer regiert, entscheidet aber die Sitzverteilung und die Koalitionsbildung, nicht der erste Platz allein.
Wie oft wird die Sonntagsfrage erhoben?
Forsa und INSA veröffentlichen wöchentlich, YouGov meist alle zwei Wochen, Infratest dimap, die Forschungsgruppe Wahlen, Allensbach, GMS und Verian etwa monatlich. Im Bund erscheinen so meist drei bis fünf Umfragen pro Woche.
Ist die Sonntagsfrage eine Wahlprognose?
Nein. Sie misst die aktuelle Stimmung. Eine Prognose rechnet zusätzlich mit der Unsicherheit bis zum Wahltag und der historischen Abweichung der Umfragen vom Ergebnis.
Wie wird der Umfrage-Mittelwert berechnet?
Wir nehmen von jedem Institut die neueste Umfrage aus den letzten 45 Tagen und mitteln sie gleichgewichtet. Parteien erscheinen so, wie die Institute sie ausweisen; „Sonstige“ sammelt alles, was nicht einzeln genannt wird. Der helle Bereich zeigt die statistische Fehlertoleranz einer einzelnen Umfrage mit rund 1.000 Befragten.
Warum weichen die Institute voneinander ab?
Die Institute befragen unterschiedlich (Telefon, Online-Panel, gemischt) und gewichten Unentschlossene verschieden. Die Spanne zwischen niedrigstem und höchstem Wert je Partei steht als Bereich unter dem Balken; systematische Unterschiede je Institut zeigen die Hauseffekte.

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